Liebster Award: Fragen kostet ja nüscht

liebstaNach der Wende gab es im Osten überall diese Pyramidenspiele. Irgendwie musste man Geld bezahlen und andere werben, die mitmachen und auch bezahlen, dafür stieg man auf und konnte so theoretisch seinen Einsatz vermehren. Mit Menschenverstand und Mathematik lässt sich aber durchschauen, dass man da entgegen der Versprechungen nicht reich mit werden kann. Es sei denn, man ist der Erfinder dieses „Spiels“. (>Wikipedia)

Ein ähnliches Schneeballsystem (wir wurden sogar in der Schule davor gewarnt) scheint dieser Liebster-Award zu sein. Nur, dass man dabei keine Kohle verliert. Zumindest wollte Echolotta aka @Pimpernellchen, die mich nominierte, nix von mir. Man beantwortet elf Fragen, und schickt dann ebensolche an elf weitere Blogger (siehe unten). Dadurch sollen unbekannte bekannter werden…

Die Fragen an mich. Von mir beantwortet.

1. Was denkst du über Menschen, die einen Apfel mit Stumpf und Stiel, also samt Kerngehäuse essen?
Vermutlich haben die keinen Komposthaufen…

2. Ich habe so einige Wochen meines Lebens auf der Suche nach meinem Schlüssel verbracht. Kennst du das?
Auf jeden Fall, aber es sind weniger Schlüssel, die ich nicht finden kann. Mehr so Sachen, wo ich beim Weglegen schon denke „na, hoffentlich findste das wieder“. Dazu gehören seit 2013 u.a. A5-Familienfotos, die wir als Geschenk für die Eltern haben machen lassen. Die Abzüge, die ich behalten wollte, habe ich gut versteckt, damit meine Eltern sie beim Kinderhüten bei uns zu Haus nicht aus Versehen finden. Ich weiß noch wie, ich ein Versteck nach dem anderen ausschloss. Das letzte woran ich mich erinnern kann – mein Gehirn hat in nicht-beruflichen Dingen irgendwie eine sehr begrenzte Speicherkapazität – ist, wie ich mit dem Gedanken spielte sie in ein  Buch zu tun. Nun, davon habe ich einige. Auf die Lust, diese systematisch zu durchsuchen, warte ich noch.

3. Wie bekommt man unsportliche Menschen von der Couch?
WARUM sollte man das tun? (Bei mir funktioniert es aber oft mit Musik. Tanzen oder Pogen macht auf der Couch keinen Spaß. Mit dem Angebot „Es gibt auch Torte“ lass ich mich auch manchmal aus dem Haus locken.)

4. Von Katzen lernen heißt: Egal, wie viel Spielzeug herum liegt, am spannendsten ist der neue Karton. Aber was genau lernt man davon?
Man sollte immer einen Karton im Haus haben!

5. Hast du eine Strategie zur Bewältigung von Angst?
Ich kann Angst in meinem Kopf mit ordentlich viel Optimismus gut wegreden. Wenn Zeit ist, werden mit viel Fantasie alle möglichen Ausgänge der angstmachenden Situation durchgespielt –  so fühle ich mich vorbereitet und sicherer.

6. Hast du Kollegen schon einmal einen Streich gespielt?
Nö. Aber mir sei eine mythenmetzsche Abschweifung in Form einer überlieferten Anekdote vom Bau gestattet.

Der Lkw, der die Baustelle mit Zeux beliefern soll, braucht etwas Rangierfreiheit und so sollen die Azubis eben mal das im Weg stehende Verkehrsschild ausbuddeln. Als alles vorbei ist, soll das Ding natürlich wieder aufgestellt werden und es gibt vom Chef die Ansage „Ihr könnt dann mal das Schild einbuddeln“. Zum Feierabend nimmt der Chef die Azubis im Auto mit. Die Stelle, wo das Schild stand, wird passiert.
Chef: „Wo ist denn das Schild?“
Azubis: „Ham wa eingebuddelt!“
Chef: „Wo denn?“
Azubis: „Da wo es lag!“
Chef: „Ihr solltet das Schild aufstellen und nicht verschwinden lassen!“

7. Warum klingelt der Wecker immer zu früh?
Ich stelle meinen Wecker immer einige Minuten später, dann geht’s.

8. Was ist schlimmer als zwei Blockflöten?
Jazz.

9. Was ist das früheste Erlebnis deiner Kindheit, an das du dich erinnern kannst?
Mein Opa ist gestorben bevor ich vier wurde. Er hatte einen braunen Schaukelstuhl, der war die Rakete und ich und er die Kosmonauten. Wenn ich Oma bin, kaufe ich mir auch einen Schaukelstuhl.

10. Kaffee oder Tee?
Vor der Arbeit Kaffee, während der Arbeit Tee, nach der Arbeit Kaffee.

11. Wünschst du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst?
Ich würde ja gern, aber ich bin mir immer nicht sicher, ob das wirklich eine Sternschnuppe war und auf die Schnelle fällt mir dann auch immer kein Wunsch ein.

So. Geschafft. Hier meine ölf Fragen:

1. Hast Du einen Lieblingsort?
2. Welche Farbe riecht am besten?
3. Nervt Dich das Internet manchmal?
4. Radfahren oder Schwimmen?
5. Welches Buch liest Du gerade?
6. Nougat oder Marzipan?
7. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
8. Wartest Du gerade auf etwas?
9. Welches war das letzte Konzert das Du besucht hast?
10. Was würdest Du gern lernen oder können?
11. Ich lade mich heute Abend spontan zum Essen bei Dir ein, was kochst Du mir leckeres?

Zum Bloggen über diese Fragen nominiere ich im Rahmen des Liebster Award:

1. http://traudichwasneues.blogspot.de /@morgainemacbay
2. https://dany1705.wordpress.com / @dany170570
3. http://tagebuch.localwurst.de / @localwurst
4.-11. ???

Und weil mir auf die Schnelle erstmal keiner weiter einfällt, darf sich hier per Kommentar um die restlichen Plätze beworben werden!!! – ich ergänze dann hier.

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3 Antworten zu “Liebster Award: Fragen kostet ja nüscht

  1. Hallo Du Liebe,
    vielen Dank für die Nominierung, aber ich mache schon länger nicht mehr bei solch Awards mit (nur in Ausnahmen). Bin oft nominiert worden, habe auch immer mitgemacht, aber meine Leser interessieren sich für diese Art von Beiträgen irgendwie nicht. Hatte da mal Meinungen eingeholt und war erstaunt, dass diese Rubrik völlig ignoriert wurde. Nicht böse sein, ich gebe meinen Senf wieder dazu, wenn ich einen interessanten Bericht in Deinem Blog zu lesen kriege, dann kommentiere ich wieder ;-).

    LG Dany

  2. Pingback: Ölf Fragen

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